Auftaktveranstaltung des BLM Monats

02-06-2017 20:00 - 02-06-2017 20:00
Savvy Contemporary
Plantagenstraße 31, 13347 Berlin, Deutschland

[English version below]

Mit großer Vorfreude laden wir alle Interessierten herzlich zu unserer Auftaktveranstaltung des #BlackLivesMatterBerlin Monat am 2. Juni 2017 ins Savvy Comtemporary ein.

Der Storytelling-Abend zentriert die Vielfältigkeit Schwarzer Erfahrungen und Perspektiven.

Wir betrachten diesen Abend nicht nur als Auftakt zum bevorstehenden Monatsprogramm: Unser Zusammenkommen markiert vielmehr den Beginn eines weiteren Kapitels Schwarzen Empowerments und Widerstands, der für eine nachhaltige Veränderung unserer Gesellschaft, radikale Selbstliebe und internationale Solidarität steht.

Wir freuen uns auf:
Musa Okwonga (Journalist, Autor, Lyriker)
Peggy Piesche (ADEFRA)
Bino Byansi (African Refugee Humanity Matters)
Furat Abdulle
SchwarzRund
Weitere Sprecher*innen (Ankündigung folgt)

Durch den Abend begleiten uns Josephine Apraku und Jessica Lauren Elizabeth Taylor. Die Veranstaltung wird in Englisch und in Deutsch moderiert. Wir sind bestrebt die Räumlichkeiten für Menschen im Rollstuhl zugänglich zu machen. Weitere Information dahingehend folgen bald.

ENGLISH


With great anticipation, we cordially invite all interested parties to our opening event of the #BlackLivesMatterBerlin month at the Savvy Comtemporary on June 2nd.

The storytelling-based event will center the diverse perspectives and experiences of Black people.

We are looking at this evening not merely as a prelude to the upcoming monthly program: Rather, our gathering marks the beginning of another chapter of Black empowerment and resistance, which stands for a lasting change in our society, radical self- love, and international solidarity.

Featured speakers will include:
Musa Okwonga (journalist, author, poet)
Peggy Piesche (ADEFRA)
Bino Byansi (African Refugee Union, Wearebornfree! Humanity Matters)
Furat Abdulle
SchwarzRund
Other speakers* (tba)

Josephine Apraku and Jessica Lauren Elizabeth Taylor will host the evening. The event will be hosted in English and German. We seek to make the rooms accessible for people in wheelchairs. Further information on that will follow soon.

Related upcoming events

  • 27-06-2017 19:00 - 27-06-2017 21:00

     

    Nadine Saeed und Mouctar Bah

    kämpfen als Mitglieder der Oury Jalloh Initiative um die Aufklärung der Umstände, die zum Tod des Geflüchteten Oury Jalloh im Polizeigewahrsam führten.  Ihnen geht es aber nicht nur um Gerechtigkeit für Oury Jalloh, sondern um das Thema rassistische Polizeigewalt insgesamt und die breite gesellschaftliche Akzeptanz dieses Unrechts. „Nicht nur Oury Jalloh wurde getötet. Es sind so viele, die in Deutschland durch Polizeigewalt umgebracht wurden“, sagt Nadine. „Dieser Fall bietet die Chance, das Thema an die Öffentlichkeit zu tragen und so zukünftige Gewalt zu verhindern.“

    Eine Veranstaltung der Reihe „Wer, wenn nicht wir?“ von Frauenkreise e.V.:

    In der Reihe „Wer, wenn nicht wir?“ präsentieren wir Frauen*, die sich ehrenamtlich, aktivistisch und zivilgesellschaftlich betätigen, die eingreifen, anpacken, widerstehen, wo es sonst niemand tut.

    Foto ©  Betânia Ramos Schröder: Nadine Saeed, Mouctar Bah und Thomas Ndindah, Initiative Gedenken an Oury Jalloh e.V. (v.l.n.r.) 

  • 28-06-2017 19:00 - 28-06-2017 20:00

    POLITIKEN DES SPRECHENS (IN KUNST UND KULTUR)
    //
    CULTURAL POLITICS AND THE DILEMMA OF SPEAKING FOR OTHERS

    *****Please scroll down for English version*****

    Wörter und Bilder haben eine explosive Kraft – das macht das aktuelle politische Klima sehr deutlich. Die Fronten verhärten sich in der Frage, wo die Grenzen des Sag- und Machbaren liegen. Wer kann für wen sprechen? Während unterrepräsentierte Gruppen langsam mehr Beachtung in den Kulturinstitutionen finden, ist es für Kulturschaffende an der Zeit sich zu positionieren. Heißt künstlerische Freiheit um jeden Preis immer alles sagen zu können? Auch wenn das Gesagte andere zum Schweigen bringt und tradierte rassistische Stereotype fortschreibt? Beschränken wir schon allein mit der Formulierung dieser Fragen die freie Entfaltung von Ideen? Und wie können wir uns der Debatte stellen ohne in sprachliche Orthodoxie zu verfallen? Dies sind einige der Fragen, die uns durch diesen Gesprächsabend führen werden – mit einem Künstler, einer Aktivistin, einem Akademiker, einer Journalistin und dem Publikum.

    MIT Daniel C. Barber, Natasha A. Kelly, Isaiah Lopaz, Sheila Mysorekar MODERATION, KURATION Sarah Lewis-Cappellari DJ Zen Jefferson

    Weitere Informationen: hier!

    Considering the current political climate- the explosive power of words and images are contributing to increasingly antagonistic debates over what one can say or do, and who can speak for or about whom. As underrepresented groups and their (re)- presentation are garnering more attention in cultural institutions (sparking controversy, critique and praise) what positions are we all as cultural producers willing to take? Does artistic freedom mean we must defend the right to say anything, whatever the cost? How much do we support that expression-if it might be harming, suffocating, silencing and perpetuating racial oppression? By asking that question are we already inhibiting the free spirited exploration of ideas? How can we engage in this conversation without falling into language orthodoxy or oppressive power structures? And finally and most intimately what is our proximity to the subject at hand? These are just some of the loaded inquires that will be addressed throughout this evening of staged talks with our invited guests- an artist, an activist, an academic, a journalist, a DJ and the general public.

    WITH Daniel C. Barber, Natasha A. Kelly, Isaiah Lopaz, Sheila Mysorekar HOST, CURATION Sarah Lewis-Cappellari DJ Zen Jefferson

    Further Information: here!

  • 30-06-2017 18:00 - 30-06-2017 21:00

    In dieser Session geht es um Haare. Haare eignen sich am ehesten uns der Komplexität der Identitätsfrage zu nähern. In ihrem Song „Don’t touch my hair“ singt Shero Solange über die Politik der Haare einer Schwarzen Frau, erzählt wie ihre Haare ihre Krone und Ausdrucksmittel ihrer Gefühle sind.
    Wir wollen uns auf diesem Wege aber auch der Geschichte und der Bedeutungskraft der Haare nähern. Sind naturbelassene Haare mehr ‚conscious‘ als gefärbte oder geglättete Haare? Ist man ‚woke‘ wenn man einen Afro trägt?

    Hierbei nehmen wir Haare als Ausgangspunkt um uns über strukturelle Machtverhältnisse und dem zugrunde liegenden Rassismus, Sexismus, Klassismus und Queer/Trans/Homophobie zu unterhalten, aber auch vor den Widersprüchen in der PoC coummunity, denn zu den äußerlichen Eigenschaften gehören Haare und dieses lädt oft zu den Zuschreibungen von außen ein. Haare bieten aber auch Handlungsspielraum und können empowernde Wirkung haben.

    Wir würden gerne an einem Abend uns diesen Fragen durch eine Podiumsdiskussion mit kleineren Beiträgen und Exkursen in die Kulturgeschichte der Haare von PoC’s über dieses Thema zu nähern.

    Mit Tarik Tesfu