BLM Berlin – Hang Out

13-06-2018 20:00 - 23:00

+++ Für BPOC ONLY! +++

Am 13. Juni 2018 – wäre Oury 50 Jahre alt geworden…sein Sohn Justin hätte ihm zum Geburtstag gratulieren können…er hätte mit all seinen Freunden dieses besondere Fest gefeiert…  Die Initiative zum Gedenken an Oury Jalloh organisiert an diesem Tag by  Each One Teach One (EOTO) e.V. eine GeDenkfeier, um und die Geschichte des Menschen Oury Jalloh, seiner in Trauer verstorbenen Mutter und seiner Familie näher zu bringen. Was bedeutet der aktuelle Stand der institutionsübergreifenden Vertuschung in Justiz, Politik, Medien und Gesellschaft aus der Sicht der Familie? Was kann jede*r Einzelne* von Euch tun? #Erinnerungskultur in einem „Meer“ von sog. #Einzelfällen

 

Black Lives Matter Berlin läd im Anschluss an diese Veranstaltung alle die möchten dazu ein, gemeinsam mit uns nach Kreuzberg zu fahren, um den Abend in einem geschützten Raum ausklingen zu lassen. Wenn du mit deinen Gedanken nicht allein sein möchtest oder einfach nur Gesellschaft suchst, ohne dich an Gesprächen und Debatten beteiligen zu müssen, dann bist du hier richtig.

Wir möchte mit BLM Hang Out einen Ort schaffen, an dem wir einfach nur sein können. Ein Ort der Erholung, in dem wir uns entspannt und sicher fühlen können, um wieder Kraft zu schöpfen und dem Druck und Stress, dem wir alltäglich begegnen etwas entgegen zu setzen.

 

Ab 20 Uhr im Forum Brasil, Möckernstraße 72, 10965 Berlin

 

„pleasure as power and self-care as warfare.“ – inspired by niv Acosta and Fannie Sosa

Mit der Bezeichnung „BPOC only!“, möchten wir darauf hinweisen, dass diese Veranstaltung ausschließlich an Menschen gerichtet sind, die sich als Schwarz (B = Black), oder als People of Color (PoC) positionieren. Demnach Menschen, die der afrikanischen Diaspora angehören und/oder jene, die Rassismuserfahrungen machen. Der Begriff „People Of Color“, wendet sich gegen kolonial-rassistische Bezeichnungen und Fremdzuschreibungen und symbolisiert eine Emanzipierung durch selbstgewählte Bezeichnungen. Um rassistisch Diskriminierten die Möglichkeit zu geben, ihre Gedanken innerhalb eines sog. „Safer Space“ zu artikulieren, ohne Ausgrenzungen zu erfahren und Bevormundung einer mehrheitlich weißen Teilnehmer*innenschaft zu vermeiden, gestalten wir diese Veranstaltung exklusiv.