Book Launch: Strangers at the Gate by James Omolo

07-07-2017 19:00 - 07-07-2017 21:00
Afrika Akademie / Schwarze Volkshochschule - SVHS
Pohlstraße 60-62, 10785 Berlin, Deutschland

On July 7, James Omolo will introduce his new book. He will read excerpts out of his book and we will have a round of questions and an open discussion afterwards, moderated by F. Angelo Camufingo.

The history of People of African Descent (PAD) is a complex story in itself and lies at the centre of the history of humanity. The tale of modernity cannot be fairly told without full attention to the African continent and People of African Descent.

This book recounts the existence of People of African Descent in Poland, their journey from Africa to Poland and their experience in the country.
“Strangers at the Gate“ sets a discourse around People of African Descent in Poland with a focus on their everyday experiences in different spheres of their life. Since this is a story of overlapping and connected lives, the book is intended for general readership, especially from those who are interested in the advancement of the modern Poland as experienced by Africans and People of African Descent. I hope the book will open new vistas about the breadth and connections in the past, and the realities that sometimes some of us (PAD) are afraid to walk on the streets at night for fear of being attacked, the presence of structural racism and discrimination especially in labour, housing and health sectors.

James Omolo studied in Kenya, India and Poland. He is the founder of Africa Connect Foundation, a radio host at imiradio and an activist on Human Rights related issues affecting People of African Descent. He also lectured at the University of Social Asciences and Humanities (SWPS), Centre for Postgraduate Studies and Training on ‘Africa Business and Beyond’. He has also contributed to publications in local academic journals.

Related upcoming events

  • 23-02-2018 18:30 - 23-02-2018 21:30

    W.E.B. Du Bois in Deutschland - Vortrag & Lesung mit Dr. Natasha A. Kelly

    Eintritt: frei

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals BLACK HISTORY MONTH 2018: http://www.werkstatt-der-kulturen.de/de/black-history-month-2018/

    Auf der Grundlage ihrer letzten Publikation »Afrokultur. Der Raum zwischen gestern und morgen« wird Dr. Natasha A. Kelly Gemeinsamkeiten und Unterscheide, Kontinuitäten und Diskontinuitäten in den Wissensproduktionen von Du Bois bis Ayim aufzeigen und eine afrodeutsche Perspektive auf »The Souls of Black Folk« aufzeigen.

    In »The Souls of Black Folk« (1903) verweist der Schwarze US-amerikanische Aktivist, Philosoph und Soziologe W.E.B. Du Bois auf die Bedeutung von v. a. Musik, die er als spezifische Kommunikationsform der Schwarzen Kultur verhandelt und legt damit die ideologischen Rahmenbedingungen für das Konzept »Afrodeutsch«.

    So ist es kein Zufall, dass Schwarze Wissensre_produzent_innen der Gegenwart, wie die Schwarze deutsche Poetin, Aktivistin und Wissenschaftlerin May Ayim in ihrem Gedichtband »blues in schwarz weiss« (1995), nicht nur die überlieferte Ausdrucksform des Blues wählen, um dem gelebten Kolonialrassismus in Deutschland Ausdruck zu verleihen. May Ayim setzt ebenso verschiedene Adinkra Zeichen der Aschanti ein, wie das Sankofa Symbol, womit sie ihr Lesepublikum der Bedeutung entsprechend einlädt, ihr afrikanisches Erbe zu erkennen, in die Gegenwart zu holen und als Quelle für die Deutung der Zukunft zu verstehen.

    In einem vermeintlichen Zwischenraum – einem Raum zwischen gestern und morgen – re_produziert May Ayim Wissen, das auf W.E.B. Du Bois‘ soziologischen Vorstellungen von »racial identity« zurückgeführt werden kann. Vorstellungen, die nicht zuletzt durch seinen zweijährigen Studienaufenthalt in Deutschland geformt wurden.

    W. E. B. Du Bois, der von 1892 – 1894 an der heutigen Humboldt Universität zu Berlin studierte, erlebte Deutschland als »culture in search of a nation« (Du Bois 1940: 136), was nicht nur Deutschlands soziale Struktur zu Ende des 19. Jahrhunderts beschreibt, sondern gleichsam Du Bois‘ gelebte Marginalizierung als Schwarzer Mann in den Vereinigten Staaten von Amerika reflektiert.

    Dr. phil. Natasha A. Kelly ist Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin mit den Forschungsschwerpunkten visuelle Kommunikation, Kolonialismus und Feminismus. Die in London geborene und in Deutschland sozialisierte Autorin, Dozentin und Kuratorin hat an zahlreichen Institutionen in Deutschland und Österreich gelehrt und referiert. In ihren Publikationen »Afroism« (2008), »Sisters & Souls« (2015), »Afrokultur« (2016) u.a. und in ihren künstlerischen Arbeiten »EDEWA« (2010 - heute), »Giftschrank« (Deutsches Historisches Museum, 2016/2017, Museum Schöneberg 2017) und »African_Diaspora Palast« (»Weltausstellung_Reformation«, Wittenberg 2017) verbindet sie Theorie und Praxis und schafft damit Transferleistungen zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Zudem ist sie seit vielen Jahren in der Schwarzen deutschen Community engagiert u.a. als wissenschaftliche Referentin des Zentralrats der afrikanischen Gemeinden in Deutschland. Neben ihre beratende Tätigkeit für verschiedene Kunstinstitutionen ist sie die künstlerische Leiterin der Theaterreihe »M(a)y Sisters«, die seit 2016 am HAU Hebbel am Ufer Theater in Berlin aufgeführt wird.

  • 24-02-2018 17:00 - 24-02-2018 20:00

    Verbotenes Land: Ein Schwarzer deutscher Roman
    Lesung mit Autor John Eichler
    Eintritt: frei

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Black History Month 2018: http://www.werkstatt-der-kulturen.de/de/black-history-month-2018/

    Ein zwölfjähriges afrodeutsches Mädchen stürzt von einer Brücke auf Eisenbahngleise und stirbt. Kurz darauf verschwindet ein Neonazi spurlos. Beide Taten können von Kommissar Staroske nicht aufgeklärt werden. Zehn Jahre später trifft die 24-jährige Berlinerin auf den sechs Jahre älteren Issa. Doch vor der Person, in die er sich rasant verliebt, war sie immer davongelaufen. Das tote Mädchen steht in einer besonderen Verbindung mit Issa, dessen Leben kompliziert ist, wie auch auf seiner Freundschaft zu Maurice und Kenny ein Schatten liegt. Als Maurice, ohne es zu bemerken, von einem Schamanen tief nach Afrika gelockt wird, um eine alte Schuld zu begleichen, findet Kommissar Staroske nach all den Jahren Kenny in einer ausweglosen Lage, der, um den traumatischen Erlebnissen seiner Kindheit zu entfliehen, einen Verrat begehen muss. Zu dieser Zeit kommt Mike in Frankfurt an, wo er vor dreißig Jahren für wenige Wochen als Soldat stationiert war. Die Suche nach seinem unbekannten Sohn, die mit dem geheimnisvollen Hinweis eines alten Mannes an einem Strand in der Nähe von Savannah begann, entwickelt sich zu einer albtraumartigen Odyssee, die ihn bis zu Gabi, seiner damaligen Freundin, führt, die mittlerweile in Berlin lebt.

    "Verbotenes Land" ist ein Schwarzer deutscher Roman – sprachlich intensiv und emotional packend bis zum letzten Satz, der die Leser*innen mitnimmt in das Leben von Protagonist*innen, deren Geschichten und Perspektiven in der deutschen Literatur neu sind.

    Autor John-E. Matip Eichler, Sohn einer deutschen Apothekerin und eines kamerunischen Arztes, wurde 1969 in Leipzig geboren. Neben dem Hauptfach Rechtswissenschaften studierte der Volljurist in Leipzig Philosophie sowie später in Berlin Volkswirtschaft. Mittlerweile lebt er in Berlin und Douala. Seine Texte erscheinen regelmäßig in der Huffington Post. Der Debütroman «Verbotenes Land» entstand über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren (2002-2017).

    https://www.facebook.com/events/138844076809008/

  • 26-02-2018 19:00 - 26-02-2018 21:00
    In celebration of Black History Month, several Berlin based artists from multiple backgrounds come together to form The Blackism Collective. Blackism is the most succinct term which we employ to describe our mission to promote the autonomy of Blackness, in all its diversity and nuance through performance art and multimedia. Self-Vation speaks to the individual dancer’s and collective dancers expression of varying emotional worlds. In doing so the viewer is obliged to behold experiences of Blackness that are unique, complex and moving. Navigating through various African disaporic channels, using dance, theatre, poetry, music and video, Blackism aims to decolonize and center
    Location: Savvy Contemporary
    Plantagenstraße 31
    13347 Berlin-Wedding
     
    Date/Time: Monday the 26th and Tuesday the 27th7pm.
     
    Host: The Blackism Collective
  • 27-02-2018 19:00 - 27-02-2018 21:00
    In celebration of Black History Month, several Berlin based artists from multiple backgrounds come together to form The Blackism Collective. Blackism is the most succinct term which we employ to describe our mission to promote the autonomy of Blackness, in all its diversity and nuance through performance art and multimedia. Self-Vation speaks to the individual dancer’s and collective dancers expression of varying emotional worlds. In doing so the viewer is obliged to behold experiences of Blackness that are unique, complex and moving. Navigating through various African disaporic channels, using dance, theatre, poetry, music and video, Blackism aims to decolonize and center
    Location: Savvy Contemporary
    Plantagenstraße 31
    13347 Berlin-Wedding
     
    Date/Time: Monday the 26th and Tuesday the 27th7pm.
     
    Host: The Blackism Collective